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Show-Down am Schattenberg

Spannung zum Auftakt der Vierschanzentournee: Wer holt sich den Sieg in Oberstdorf?

Qualikation Vierschanzentournee

Am Schattenberg gilt’s: Wenn am 29. und 30. Dezember die weltbesten Skispringer in der in der WM-Skisprung Arena in Oberstdorf zum Auftaktspringen der 65. Vierschanzentournee antreten, ist das ein Show-down der besonderen Art. Denn nur, wer hier die Nerven behält, hat am Ende noch die Chance auf den Gesamtsieg. Für den Überflieger der vergangenen Saison, Peter Prevz aus Slowenien, und die deutschen Skisprung-Asse wie Richard Freitag (Aue), Andreas Wellinger (Ruhpolding) und Severin Freund (Rastbüchl) geht es also gleich im ersten Springen der Vierschanzentournee um Alles oder Nichts. Wer hier patzt, kann die Hoffnungen auf den Tourneesieg begraben. Über 30.000 Besucher werden am Schattenberg den Skisprung-Assen zujubeln und sie mit einem langgezogenen „Ziiieeeh“ möglichst weit in die Tiefe tragen. Das Auftaktspringen der Vierschanzentournee in Oberstdorf zählt zu den beliebtesten Veranstaltungen im Skisprung-Weltcup und lockt Jahr für Jahr weltweit ein Millionenpublikum vor die TV-Bildschirme.

Dass der Auftakt der Tournee am Schattenberg den Cracks der Szene alles abverlangt, zeigt der Wettbewerb im Vorjahr. Ausgerechnet in Oberstdorf vergab der spätere Tourneesieger Peter Prevz die Chance auf den Tournee-Grand-Slam. Der Slowene gewann zwar in den folgenden Stationen Garmisch-Partenkirchen, Innsbruck und Bischofshofen, nicht aber in Oberstdorf. Hier landete Prevz hinter Severin Freund und Michael Hayböck (Österreich) auf Rang drei. Somit bleibt Sven Hannawald der einzige Skispringer der Welt, der alle vier Tourneewettbewerbe innerhalb einer Tournee gewann (2001/02).

Der Mythos Vierschanzentournee lebt weiter und wird allein in Oberstdorf wieder über 30.000 Besucher in der WM-Skisprung-Arena in seinen Bann ziehen. Die deutschen Fans hoffen auf ein ähnlich gutes Ergebnis wie im Vorjahr. Denn mit seinem Sieg in Oberstdorf beendete Severin Freund die bis dahin 13 Jahre andauernde Siegesflaute der deutschen Skispringer am Schattenberg. Vor Freund hatten zuletzt Sven Hannawald (2001 und 2002) sowie Martin Schmitt (1998 bis 2000) beim Auftaktspringen in Oberstdorf gewonnen.

Ob’s nun wieder ein Serie wie damals gibt, steht allerdings noch in den Sternen, denn Severin Freund musste sich im Frühjahr bekanntlich einer Hüft-Operation unterziehen. Die ersten Trainingssprünge auf der Schattenbergschanze waren aber bereits vielversprechend und Bundestrainer Werner Schuster hat mit Richard Freitag, Andreas Wellinger und Stephan Leyhenoch weitere heiße Eisen im Feuer.

Die Organisatoren des Auftaktspringens freuen sich indes wieder auf eine große Kulisse, die ihresgleichen sucht im Skisprung-Weltcup. Im Vorjahr kamen bereits 13.500 Zuschauer zur Qualifikation, das ist absoluter Rekord in der Szene. Zum Wettbewerb rechnen die Verantwortlichen wieder mit einer großen Kulisse von bis zu 25.000 Fans. „Der Vorverkauf läuft hervorragend. Der Tourneeauftakt ist wieder ein absoluter Renner“, erklärt Generalsekretär Stefan Huber, Geschäftsführer der Skisport- und Veranstaltungs GmbH.

Egal, wer am Schattenberg das Rennen macht, die Fans dürfen sich auf ein einzigartiges Flair und Skisprung-Feeling pur in der WM-Skisprung Arena freuen. Top-Stimmung ist bereits beim Opening der Vierschanzentournee angesagt, das am 28. Dezember um 19 Uhr im Nordic Park stattfindet: Bei der offiziellen Eröffnung werden traditionell die Teilnehmer der Vierschanzentournee vorgestellt und die anschließende Opening-Party im Kurpark sorgt für die perfekte Auftakt-Stimmung.

Karten für das erste große Wintersport-Highlight 2016/17 im Allgäu sind bereits im Vorverkauf erhältlich, und zwar online unter www.arena-ticket-allgaeu.de und über die Tickethotline 08322/8090-350.