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Allgäuer Weltcup-Starter haben viel Luft nach oben

Stehle, Holzmann, Luitz und Christina Geiger scheiden im ersten Durchgang aus. Sebastian Holzmann ist mit seinem Auftakt im Kreis der Besten trotzdem zufrieden.

Sebastian Holzmann

Während Felix Neureuther mit Platz 4 die zweite Podestplatzierung in dieser Saison knapp verpasste, lief es für die Allgäuer Starter beim ersten Weltcup-Slalom des WM-Winters im finnischen Levi nicht so positiv. Beim ersten Weltcup-Slalom des WM-Winters Sebastian Holzmann (43.) aus Oberstdorf und Dominik Stehle (51.) das Finale der besten 30. Stefan Luitz war ebenfalls nach einem Fahrfehler im ersten Lauf ausgeschieden.

Für Sebastian Holzmann war dieses Wochenende ein ganz besonderes. Erst zum vierten Mal war der 23-Jährige aus Bad Wörishofen, der für den SC Oberstdorf startet, Teil des Weltcup-Zirkus der alpinen Skirennläufer. Im finnischen Levi, knapp 170 Kilometer nördlich des Polarkreises, feierte er seine Saison-Premiere im Kreis der besten Slalomfahrer. Dass er am Ende als 43. über zwei Sekunden Rückstand auf Österreichs Skistar Marcel Hirscher hatte und den zweiten Lauf verpasste, wurmte ihn nur kurz. "Es hat Spaß gemacht. Speziell weil ich zuvor noch nie mit einem Weltcup-Rennen in die Saison gestartet bin. Das sind wichtige Erfahrungen, die man dort sammelt". Im Rennen war Holzmann eigentlich recht gut unterwegs, legte in den verschiedenen Abschnitten ordentliche Zwischenzeiten hin. Bis zum Steilhang. " Mit einem gröberen Fehler bei der Einfahrt in den Steilhang war ich nicht zufrieden. Dort war ich zu ungeduldig", erklärt der 23-Jährige. Das kostete Zeit und letztendlich die Qualifikation für den zweiten Durchgang

Shiffrin dominiert ersten Slalom der Saison

Olympiasiegerin und Weltmeisterin Mikaela Shiffrin aus den USA hat wie erwartet den ersten Slalom der Weltcup-Saison gewonnen. Im zweiten Rennen des WM-Winters siegte sie im finnischen Levi souverän mit 0,67 Sekunden Vorsprung vor Wendy Holdener aus der Schweiz. Dritte wurde Petra Vlhova aus der Slowakei (+0,75 Sekunden).

Von Siegen sind deutsche Läuferinnen mit Ausnahme der derzeit noch verletzten Viktoria Rebensburg weit entfernt, immerhin aber brachten sie in Levi drei Läuferinnen ins Finale. Dort belegte Lena Dürr einen respektablen zwölften Rang. Auch Marina Wallner als 19. und Maren Wiesler als 26. holten noch Weltcuppunkte. Dürr erfüllte zugleich zur Hälfte die WM-Norm. Für Christina Geiger vom Skiclub Oberstdorf lief es ähnlich wie bei ihren männlichen Kollegen. Mit rund drei Sekunden Rückstand und Platz 35 verpasste sie leider den 2. Durchgang und zeigte sich entäuscht: "Das erste Rennen hat leider ganz und gar nicht meinen Erwartungen entsprochen. Da fehlen mir wohl noch ein paar Trainingstage nach meiner langen Pause diesen Sommer". Sie stand nach einer Knie-OP und Reha erst Anfang September wieder auf Ski.

Text: SVG/Allgäuer Anzeigeblatt